Zukunft durch Industrie

Industrie zwischen Wettbewerb und Gesellschaft

  • Regionalforum „Dialog schafft Zukunft“ zum Thema Industrieakzeptanz.
  • NRW-Wirtschaftsminister diskutierte mit Vertretern aus Wirtschaft, Verbänden und Gewerkschaften.
  • Die Veranstaltung mit über 100 Teilnehmern fand am 2. Juni 2016 in der Ausbildungswerkstatt der Vallourec Deutschland GmbH in Düsseldorf-Rath statt.

Die Industrie ist das Rückgrat der nordrhein-westfälischen Wirtschaft. Um im nationalen und internationalen Wettbewerb weiterhin bestehen zu können, sind in den nächsten Jahren umfassende Investitionen nötig. Aber wie kann mehr Akzeptanz für notwendige Industrieprojekte innerhalb der Bevölkerung geschaffen werden?

Zum Thema „Industrie zwischen Wettbewerb und Gesellschaft“ diskutierte NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin beim Regionalforum „Dialog schafft Zukunft“ mit Vertretern aus Wirtschaft, Verbänden und Gewerkschaften. Zu der Veranstaltung am 2. Juni 2016 in der Ausbildungswerkstatt der Vallourec Deutschland GmbH in Düsseldorf-Rath eingeladen hatten die Servicestelle für Beteiligung in NRW „Dialog schafft Zukunft“ – eine Einrichtung des Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes NRW – sowie die Allianz „Zukunft durch Industrie“.

In der ersten Gesprächsrunde richteten NRW-Wirtschaftsminister Duin, Rolf A. Königs, Vorsitzender des Vorstandes „Zukunft durch Industrie“, AUNDE Gruppe, Norbert Keusen, Mitglied der Geschäftsführung der Vallourec Deutschland GmbH, und Gabi Schilling von der IG Metall NRW den Fokus auf die Ballungszentren in NRW. Unter der Fragestellung „Industrie und Stadt – Wie passt das zusammen?“ skizzierten die Podiumsteilnehmer die Herausforderungen von Industrieunternehmen vor Ort. Dem Spannungsfeld zwischen Industrie und Gesellschaft widmete sich die zweite Podiumsrunde mit Dr. Bernd Diener, Sprecher Zukunft durch Industrie-Krefeld, Evonik Technology & Infrastructure GmbH, Dr. Thomas Hüwener, Mitglied der Geschäftsführung der Open Grid Europe GmbH, Josef Tumbrinck, Vorsitzender NABU NRW, sowie Daniel Hitschfeld, Leiter der Servicestelle für Beteiligung in NRW. Dabei diskutierten die Podiumsmitglieder Lösungsansätze, wie die Realisierung von Industrieprojekten und die Bedürfnisse der unmittelbar betroffenen Bürgerinnen und Bürger in Einklang gebracht werden können.

Garrelt Duin, Minister für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes NRW:
„Nordrhein-Westfalen bekennt sich zu seiner gelebten Dialogkultur. Die Herausforderung wird dabei sein, einerseits den Nutzen von modernen und leistungsfähigen Produktionsstandorten deutlich zu machen, auf der anderen Seite aber auch die Bedenken der Menschen ernst zu nehmen und in einem Dialog auf Augenhöhe Lösungen zu finden. Im Sinne der erforderlichen Planungssicherheit müssen die daraus resultierenden Entscheidungen aber auch Bestand haben.“

Rolf A. Königs, Vorsitzender des Vorstandes Zukunft durch Industrie, AUNDE Gruppe:
„Als Bestandteil unserer Gesellschaft ist eine starke und innovative Industrie das Rückgrat unseres Wohlstands in der Rhein-Ruhr-Region. Um diese gesellschaftliche Aufgabe weiterhin erfüllen zu können, bedarf es eines breiteren Bewusstseins für Industrie als Motor für Wachstum, Beschäftigung und Wohlstand seitens der Bürger – aber auch von Politik und Medien. Mit guter Kommunikation und Dialog erreicht die Industrie die notwendige Akzeptanz und Aufgeschlossenheit in der Bevölkerung. Davon sind wir überzeugt. Dafür setzen wir uns ein.“

Dr. Ulrich Menne, Vorsitzender der Geschäftsführung Vallourec Deutschland GmbH:
„Die Industrie in NRW steht vor zahlreichen Herausforderungen – steigende Energiekosten, Konkurrenz aus China, der Wandel zur Industrie 4.0 oder der Fachkräftemangel. Um ein starker Industriestandort zu bleiben, benötigen wir die Politik an unserer Seite und die entsprechenden Rahmenbedingungen. Dazu zählen mehr Förderprogramme, steuerliche Entlastungen, Bildungspartnerschaften und ein Engagement auf europäischer Ebene. Hierbei ist uns vor allem eine maßvolle Klimapolitik wichtig, welche die internationale Wettbewerbsfähigkeit nicht gefährdet.“

Pressekontakt:
Meike Schiek
Leiterin der Geschäftsstelle
 Zukunft durch Industrie e.V.
Allianz für Industrie & Nachhaltigkeit
Ernst-Schneider-Platz 1
40212 Düsseldorf
Tel.:  (0211) 3557 - 235
Fax.: (0211) 3557 - 408
E-Mail: geschaeftsstelle@zukunft-durch-industrie.de
Web: www.zukunft-durch-industrie.de

Regionalforum Dialog schafft Zukunft "Industrie zwischen Wettbewerb und Gesellschaft"

2. Juni 2016, Vallourec Deutschland GmbH, Düsseldorf

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