Pressemeldungen

Handlungsfelder und Wege in eine gemeinwohlorientierte Industrie in NRW

Ryunosuke Kikuno / Unsplash

  • Online-Panel „Gesellschaft und Wirtschaft in der Transformation – wie gangbar sind Wege zu einer gemeinwohlorientierten Industrie?“
  • Gemeinsam mit der Heinrich-Böll-Stiftung NRW startet Zukunft durch Industrie den diszip-linübergreifenden Dialog zur Transformation der Wirtschaft
  • Referentinnen und Referenten zeigen Instrumente, Handlungsfelder und Knackpunkte hin zu einer innovativen, nachhaltigen Industrie auf

 

Düsseldorf, 19. Februar 2021 – Gemeinsam mit der Bundestagsabgeordneten Katharina Dröge, dem Aufsichtsrat der iSAM AG Bernd Jotzo, Prof. Dr. Barbara Praetorius von der HTW Berlin und dem NRW-Vorsitzenden des Verbandes „Die Familienunternehmern“ David Zülow konnten die Heinrich-Böll-Stiftung NRW und Zukunft durch Industrie gestern Abend den praxisnahen Dialog und Austausch kontroverser Positionen zu einem nachhaltigen Wandel der Industrie in Deutschland initiieren.


Allumfassende Herausforderungen wie die globale Klimakrise, die Digitalisierung und nicht zuletzt die Corona-Pandemie zeigen, dass etablierte Strukturen nicht mehr ausreichen und zunehmend in Frage gestellt werden. Gleichzeitig eröffnet dies für alle beteiligten Akteure ein Gestaltungspotenzial und die Möglichkeit, den Dialog über die Zukunft von Wirtschaft und Gesellschaft konsequent voranzutreiben. Die Notwendigkeit dieser breiten Debatten, verdeutlicht die gemeinsame Veranstaltung von Zukunft durch Industrie und der Heinrich-Böll-Stiftung NRW.


Die Diskussion der Panelistinnen und Panelisten zeigt, dass alle das Ziel einer innovativen und nachhaltigen Industrie eint, jedoch die Wege dahin umstritten sind. Nach wie vor sind Leitinstrumente wie die CO2-Bepreisung, die Ausgestaltung des EEG sowie die Einführung einer Gemeinwohlbilanzierung umstritten. Auch die sozialen Auswirkungen bei der notwendigen Transformation und die Schaffung von Rahmenbedingungen durch die Politik sowie deren Intensität wurden als kritischen Punkt angemahnt.


Der Dialog mit den Zuschauerinnen und Zuschauern und dem digitalen Podium verdeutlicht die steigende Priorität des Diskurses und das damit verbundene Ausräumen von Missverständnissen sowie die Identifikation von Gemeinsamkeiten und tragfähigen Alternativen. Als Kommunikationsplattform wird Zukunft durch Industrie den Dialog über die Industrie der Zukunft mit allen Akteuren der Gesellschaft, Wirtschaft, Wissenschaft und Politik daher weiter begleiten und gemeinsam Lösungsvorschläge aufzuzeigen.

 

Panelistinnen und Panelisten:
Katharina Dröge, MdB, Mitglied im Fraktionsvorstand der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grü-nen und Sprecherin für Wirtschaftspolitik
Bernd Jotzo, Aufsichtsrat der iSAM AG, Mülheim an der Ruhr
Prof. Dr. Barbara Praetorius, Professorin für Umwelt- und Energieökonomie und -politik HTW Ber-lin
David Zülow, Vorstand der Zülow AG, Neuss und NRW-Vorsitzender des Verbandes „Die Familienunternehmer“

 

Über Zukunft durch Industrie
Zukunft durch Industrie e.V. ist eine unabhängige gesamtgesellschaftliche Initiative. Der Verein setzt sich für eine nachhaltige, innovative Zukunft für die Industrie in NRW ein. Um diese zu erreichen, initiiert Zukunft durch Industrie als Kommunikationsplattform einen zielgerichteten Dialog mit jungen Menschen und der Gesellschaft, etabliert einen fachlichen Austausch und vernetzt Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft. Durch maßgeschneiderte Veranstaltungsformate wird die Industrie in NRW dabei erlebbar gemacht. Besonders die Chancen sowie die ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit, welche die Industrie bietet, werden dabei in den Mittelpunkt gestellt. Der im Jahr 2010 gegründeten Initiative gehören über 150 Mitglieder an – Unternehmen ebenso wie Hochschulen, Verbände, Gewerkschaften, Privatpersonen und Vereine.

 

Pressekontakt:
Moritz Rokahr
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